Saunaclub in Düsseldorf

Flatrate Clubs im Rückzug

Vorbei ist die Zeit als der Saunaclub mit einer Flatrate überzeugen konnte. Die Politik greift hart durch und verhängt immer mehr Verbote. Das Prinzip der Clubs mit Flatrate, wie sie auch überall in Düsseldorf zu finden waren, ist einfach. Einmal bezahlen und neben Softdrinks und Nutzung der Wellnesseinrichtung auch so viel Sex wie möglich zu genießen. Alles ohne Aufpreis.
Slip zur Seite gezogen In einem klassischen Saunaclub kostet der Tageseintritt um die 60 Euro. Darin enthalten sind Freigetränke, Hygieneartikel und die Nutzung der Wellnesslandschaften. Für das erotische Vergnügen mit den Damen muss aber gesondert bezahlt werden.
Häuser, die in Düsseldorf auf Flatrate setzten, boten den Eintritt für um die 100 Euro. Enthalten waren dabei nicht nur die Softgetränke und der Saunagang, sondern auch das freie erotische Vergnügen. Statt Sex gegen Aufpreis, gab es diesen im Saunaclub mit Flatrate im Tagespreis enthalten. Viele Betreiber der klassischen Clubs bezeichneten dieses Geschäftsmodell als eine düsternde Geschichte in Deutschland. Doch nicht nur die Politik verbietet den Flatrate Club. Auch die Kunden rümpfen die Nase und halten sich fern von dieser Art Saunaclub. Das Sterben hat längst begonnen.

Flatrate Clubs – So sind sie entstanden

Schuld war die Finanzkrise. Nur wenige Männer wollten noch für Sex bezahlen. Kaum noch einer besuchte den Saunaclub. Viele klagten über mangelnde Besucherzahlen und erhebliche Umsatzeinbußen. Die Idee für den Flatrate Club war geboren. Einmal bezahlen und alles inklusive bekommen. Sex sooft der Gast wünscht. Das Modell wurde auch in Düsseldorf etabliert. Während der Finanzkrise funktionierte es. In dieser Zeit waren viele Männer bereit, Qualitätseinbußen beim Sex hinzunehmen. Immerhin war der Sex im Saunaclub bei richtiger Flatrate Nutzung günstiger als auf den Straßenstrich. Das so etwas nicht lange gut gehen konnte, war klar. Auch wenn einige Betreiber bis heute blauäugig versuchen an dem Flatrate Modell in Düsseldorf festzuhalten.

Werbung wurde kritisiert

Gesicht und Finger

Ein Saunaclub bot für seinen Flatrate Tarif sogar oben drauf nicht nur die freien Girls, sondern auch eine Bratwurst mit Ketchup. Damit wurde eine massive Kritik ausgelöst, die am Ende zu einem Verbot führte.

Qualität erinnert an 3-Welt-Staaten

Die Qualität nahm nach der Finanzkrise in den Saunaclubs ab und befindet sich bis heute im tiefen Fall. Die Betreiber in Düsseldorf hatten es versäumt, das Modell anzupassen. Die Frauen waren in der Krise bereit auf einen Teil des Geldes zu verzichten. Aber nicht mehr nach der Krise. Beim Flatrate Modell bekommen die Damen pro sexuellen Kontakt zwischen 4 – 10 Euro. Ein Betrag, für den keine Frauen mehr arbeiten wollen. Nicht einmal die rumänischen. So passierte, was kommen musste. Die Frauen im Flatrate Club, so auch in Düsseldorf, wurden älter und rundlicher. Hygiene und Komfort wurden ebenfalls vernachlässigt. Am Ende entstand eine Mischung, die viele Männer vor einem Besuch der Rhonda auf dem Sofa Flatrate Clubs abhielt. Der Bogen war im Saunaclub überspannt. Kein Mann wollte diese Qualität. Eine Unterhaltung war längst nicht mehr möglich. Für diesen lächerlichen Preis kann das natürlich auch niemand erwartet. Praktisch keine Dame sprach deutsch oder englisch. Die körperlichen Vorzüge waren längst wie das jugendliche Alter verblasst. Das Ende der Flatrates Clubs in Düsseldorf war gekommen. Die Qualität entsprach einem Besuch in einem 3-Welt-Staat.

2015 R.I.P Flatrate

Die Politik ist sich einig. Der Saunaclub mit Flatrate ist in Deutschland nicht tragbar und wird verboten. Ein Punkt der mit vielen anderen nun auf den Weg gebracht wurde. Ab sofort besteht ebenfalls in Düsseldorf und in ganz Deutschland eine Kondompflicht. Wer den Saunaclub besucht, muss ein Kondom benutzen. Eine Prostituierte kann tätig werden und sich anmelden, wenn sie zuvor bei einer medizinischen Beratung gewesen ist.