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Pillen und Co. für mehr Potenz

Drei farbige Kondome

Wie gut sind die Pillen und andere Mittel, die es auf dem Markt gibt? Lohnt es sich oder gibt es andere Möglichkeiten, um den Kleinen wieder Groß zu machen? Viagra ist wohl das bekannteste Potenzmittel, das vor allem viele ältere Menschen einnehmen. In der Regel sollte es vom Arzt verschrieben werden. In der Apotheke gibt es Viagra nur gegen Rezept. Und das ist auch gut so. Im Internet lässt sich zwar Generika online ohne Formalitäten bestellen, die Gefahren sind hier aber besonders groß. Zu einem gibt es keiner ärztlichen Empfehlung für das Potenzmittel. Der Besteller versucht es also auf gut Glück. Zu anderen sind die Shops für Generika sehr ominös, arbeiten oft in einer Grauzone. Wer dahinter steckt, bleibt meistens unklar. Gleiches gilt für die Produkte, die dabei bestellt werden. Ob Generika oder Viagra (das oft auch im Auslands-Shop ohne Rezept angeboten wird), was tatsächlich über diesen Beschaffungsweg in den Pillen ist, bleibt ebenfalls unklar. Bei einigen Tests zeigten sich Rattengifte und andere Chemikalien, die in den Original-Pillen nicht enthalten sind.

Wie gut ist Viagra

Doch blicken wir einmal direkt auf das Original. Viagra, ist das Original von dem Pharmariesen Pfizer. Seit Jahren gibt es dazu aber auch Generika, also wirkstoffgleiche Kopien von Viagra, die aber aufgrund von Patenten bislang nur legal in Schwellenländern vertrieben werden durften. Auf Mitte 2013 ist aber auch das Patent für den deutschen Raum ausgelaufen, so dass hier mittlerweile ebenfalls wirkstoffgleiche Generika verkauft werden dürfen.
Eigentlich war die Pille als Blutdruckmedikament eingesetzt. Erst später zeigte sich die erektionsfördernde Nebenwirkung, die Viagra international bekannt machte. 25 mg kosten im Original um 80 – 90 Euro, das sind gerade einmal 4 Tabletten. Die Pille für mehr Potenz kostet also im Schnitt um die 20 Euro pro Anwendung. Zusätzlich gibt es unterschiedliche Stärken von 25, 50 und 100 mg. Eine Packung mit 32 Pillen (100 mg) liegt bei über 540 Euro. Der Preis ist hoch. In der Pille ist Sildenafil enthalten, ein Stoff der vorübergehend einen negativen Effekt auf die Produktion bestimmter Enzyme hat, die den Erektionsprozess verhindern. So sorgt zum Beispiel bei Menschen mit Potenzproblemen das Enzym Fosfodiesterase dafür, dass zu wenig Blut in den Penis gepumpt wird. Eine Erektion ist dann nicht oder nur erschwert möglich. Viagra sorgt dafür, dass dieses Enzym ausgesperrt wird. Vorübergehend. Dadurch ist eine Erektion möglich. Sie beginnt ungefähr 25 Minuten nach der Einnahme zu wirken. Damit es aber nun zu einer Vergrößerung kommt, also einer Erektion, ist zusätzlich noch eine sexuelle Stimulans notwendig. Die Erektion soll lange genug halten, um einen befriedigenden Sex Akt erleben zu können. Da Generika mittlerweile auch in Deutschland zugelassen sind und wirkstoffgleich sind, lassen sich hier deutlich bessere Preise finden.

Alternativen zu Viagra

Natürlich gibt es eine Vielzahl anderer Alternativen. So sind in letzter Zeit immer wieder Poppers im Internet zu finden. Allerdings gilt hier große Vorsicht. Viele Shops sind nicht legal oder arbeiten in einer Grauzone. Der Inhalt der Packungen ist zudem ebenfalls unklar. Im Grunde handelt es sich um eine Droge, die durchaus abhängig machen kann und daher keine Empfehlung ist. Schon seit 1970 sind Poppers für eine bessere Erektion bekannt. Der Effekt stellt sich dabei durch das Schnüffeln ein. Eigentlich war es ehemals ein Herzmedikament. In der Regel fallen sie unter das Arzneimittelgesetz. Der Handel in Deutschland ist verboten, der Besitz jedoch legal. Sie werden oft als Zimmerduft oder Reinigungsmittel verkauft, um das Verbot zu umgehen. Genutzt werden sie vor allem in der Homosexuellen-Szene. Durch das Schnüffeln entsteht ein Rausch mit einer Vielzahl von Glücksgefühlen. Dadurch wird auch die Durchblutung in den Sexualorganen erhöht. Allerdings kann schon die falsche Einnahme zu genau der gegenteiligen Wirkung (Kopfschmerzen, Erbrechen, etc.) führen. Von dieser Alternative ist generell abzuraten.

Hilft die Penispumpe?

Bei der Penispumpe handelt es sich um ein Utensil mit einer Unterdruckpumpe. Angewandt wird dieses Hilfsmittel bei einer Impotenz. Allerdings kommt es immer auf die Ursache der Impotenz an. Generell verspricht die Pumpe für den Penis aber durchaus gute Erfolgsaussichten. Eine Anwendung sollte aber immer vom Arzt verschrieben werden. Mit der Pumpe wird ein Unterdruck erzeugt, wodurch der Penis steif wird. Durch den Unterdruck wird bewirkt, das Blut in den Penis gelangt, wodurch sich eine Erektion ergibt. Damit diese aufrecht gehalten werden kann, wird nach dem Pumpen ein Stauring über den Penis gezogen. Damit kann die Erektion eine Zeitlang aufrechtgehalten werden. Vor dem Viagra Kauf macht die Pumpe zum Testen durchaus Sinn.

Was ist mit Cremes oder Cialis?

Cialis ist vergleichbar mit Viagra und führt ebenfalls zu einer Erektion, wenn die Einnahme danach mit einer sexuellen Stimulans verbunden ist. Allerdings müssen auch hier die Nerven am Schwellkörper funktionsfähig sein. Die Wirkung tritt bei Cialis etwa 30 Minuten nach der Einnahme ein. Nun kann es zu einer Stimulans kommen. Die Wirkung –abhängig vom Patienten- liegt bei bis zu 36 Stunden. Deutlich länger als bei Viagra. Zu einer ungenügenden Erektion kann es aber auch hier kommen. Der Grund liegt fast immer an der zu schwachen, sexuellen Stimulans. Doch Pillen sind immer die teuerste Alternative. Cialis ist sogar deutlich teurer als Viagra. Bei einer Wirkung von 10 mg kosten 2 Tabletten um die 72 Euro. Allerdings ist der Erfolg durchaus höher und länger anhaltend als beim Konkurrenten.

Machen Cremes Sinn

Immer wieder gibt es Cremes gegen Potenzstörungen zu kaufen. Doch können diese wirklich einen Erfolg versprechen? Ja und Nein. Einige der Cremes enthalten den Wirkstoff Alprostadil, dieser ermöglicht eine Gewebeerweiterung und transportiert den Stoff durch den Schwellkörper. In Folge dessen kommt es zu einer Erektion. Die Creme wird auf die Penisspitze aufgetragen, die Wirkung tritt nach ungefähr 15 – 25 Minuten ein und soll für bis zu 2 Stunden anhalten. Der Preis für eine 3mg/g liegt bei um die 180 Euro (ca. 4 Anwendungen).

Fazit

Es gibt tatsächlich einige Pillen, Cremes und auch Pumpen die helfen. Generell ist das aber immer ein recht teure Alternative. Im Schnitt müssen für jede Anwendung zwischen 20 – 40 Euro berechnet werden. Dafür sind die Erfolgsaussichten aber teilweise auch sehr gut. Ein Arzt sollte zuvor aber immer konsultiert werden.